EDITION digital     Verlag sucht Autoren für E-Books (Belletristik, Sachbuch)

Profil Verlagsangebot Impressum Presse/News Warenkorb

    
 

07.10.2011: Eine Schwedin als Sexsklavin im antiken Karthago
"Die Zeitreisende“ – ein utopisch-historischer Roman von Hardy Manthey aus Sternberg im Goderner Verlag EDITION digital

2.11.2010: Ein Schornsteinfeger mit Lanze und Schöpfgerät
Eine neue DVD-ROM mit historischen Handwerks-, Innungs- und Zunftzeichen aus dem Verlag EDITION digital

25.5.2010: Im Schuppen entstanden die weltweit ersten Jagdflugzeuge
Für Liebhaber Schwerins: Ein informativer und vergnüglicher Streifzug durch die Stadt mit historischen Ansichtskarten in einem modernen Medium – jetzt mit einem 3. Teil

11.11.2009: Anna Willgohs auf der Siegessäule
Ein zweiter Teil für Liebhaber Schwerins: Historische Ansichtskarten und viele Informationen über das Schloss und die Gegend rundherum auf einer CD-ROM

8.6.2009: Graf Zeppelin über Schwerin
Für Liebhaber Schwerins: Ein vergnüglicher und informativer Stadtbummel mit historischen Ansichtskarten in einem modernen Medium

2.11.2010:
Eine Schwedin als Sexsklavin im antiken Karthago

"Die Zeitreisende“ – ein utopisch-historischer Roman von Hardy Manthey aus Sternberg im Goderner Verlag EDITION digital

Eine intelligente, selbstbewusste, überaus hübsche junge Schwedin gerät im 22. Jahrhundert auf dem Rückflug vom Planeten Pluto in ein Zeitloch, überlebt als einzige der Besatzung und landet glücklich in der nordafrikanischen Wüste – im antiken Karthago,150 Jahre vor der Zeitrechnung. Zur Sexsklavin erniedrigt, ist sie völlig rechtlos, wird gedemütigt und für jede Andeutung einer eigenen Meinung oder gar Intelligenz grausam misshandelt. Mehrmals entgeht sie dem Tod nur mit List und etwas Glück – und ihrem Wissen über die Zukunft. Schließlich steigt sie auf in die höchste Schicht der Gesellschaft Karthagos vor der Zerstörung im 3. Punischen Krieg.

Der Sternberger Autor Hardy Manthey schildert beklemmend realistisch, was Frauen seit Tausenden von Jahren, zum Teil bis heute, erdulden und erleiden müssen. Im Vorwort erklärt er, warum er eine Frau und nicht einen Mann in den Mittelpunkt seines Romans gestellt hat. Die Natur des Mannes erlaube es in vielen Situationen einfach nicht, sich kampflos zu unterwerfen. Sein Wunschheld wäre schon in den ersten Abenteuern in der Antike kläglich gescheitert.

Das Buch, eine interessante Mischung aus Science-Fiction und historischem Roman, ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zehn Teile liegen bisher in der Rohfassung vor. Sie werden nach ihrer Bearbeitung vom Goderner Verlag EDITION digital zunächst als E-Book veröffentlicht, für spezielle Lesegeräte und den PC. Der erste Teil liegt vor, wer ihn gelesen hat, wartet garantiert auf die Fortsetzungen. Bis zur Leipziger Buchmesse im März nächsten Jahres soll schon der 4. Teil erscheinen. Unter www.edition-digital.com/seiten/zeitreisende/uebersicht1.htm kann das E-Book herunter geladen werden. Vom Leserinteresse hängt es ab, ob der Roman auch als "richtiges" Buch herausgegeben werden wird.

Während der diesjährigen Schweriner Literaturtage wird der Roman von Hardy Manthey aus Sternberg am 19. Oktober ab 19.30 Uhr im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus vorgestellt.

Dr. Jürgen Borchardt

Hardy Manthey: Die Zeitreisende 1. Teil Vom 22. Jahrhundert zurück in das antike Karthago. ISBN: 978-3-86394-028-7.
Verlag: EDITION digital Godern, Tel. 03860-505788

Download von Bildern


2.11.2010:
Ein Schornsteinfeger mit Lanze und Schöpfgerät

Eine neue DVD-ROM mit historischen Handwerks-, Innungs- und Zunftzeichen aus dem Verlag EDITION digital

Glück soll es bringen, wenn man einem Schornsteinfeger begegnet und ihn an seiner schwarzen Kleidung an der Schulter berührt – das "weiß" fast jedes Kind. Woher dieser Glaube kommt, das müsste man dem Kind dann schon erklären: Dass es früher häufig Schornsteinbrände gab, die Haus und Hof und Leib und Leben und manchmal ganze Städte vernichteten, und dass es eben ein großes Glück war, wenn der Schornsteinfeger kam, den Kamin gründlich säuberte und so diesen Gefahrenherd ausgeschaltet hatte. Und dass man ihn zum Dank mit beiden Händen an die Schulter fasste. Kamin- oder Essenkehrer nannten ihn die Leute, Schlot- oder Hellefeger, Rauchfang-, Kender- oder Kümichkehrer, Kemmetfeger oder Sottje, je nach der Gegend. So vielfältig wie die Bezeichnungen, so vielfältig sind auch die Zeichen der Zunft des Glücksbringers. An Leiter und Leine mit Kugel und Kehrbesen würden wir ganz sicher erkennen, welches Gewerk sie symbolisieren. Aber ganz so einfach ist die Geschichte mit den Zunftzeichen nicht. Eines von ihnen aus dem Jahre 1712 zeigt den heiligen Florian auf Wolken, mit Lanze und Schöpfgerät, auf ein brennendes Haus Wasser gießend. Auf dem Magdeburger Zunftzeichen sehen wir eine quergelegte Leiter mit zwei Löwen, die eine Krone halten, zwischen ihnen ein Kratzeisen. Ganz anders das Berliner und wieder anders das Augsburger Schornsteinfegerzeichen. Und noch wieder anders das romantische Reichsinnungszeichen von 1935 mit Besen, Schultereisen und zwei goldenen Sternen (in schwarzer Nacht).

Dies und noch mehr sieht und erfährt man auf einer neuen DVD-ROM aus dem Goderner Verlag EDITION digital. Jüngst erst mit einer dreiteiligen CD-ROM mit historischen Ansichtskarten und umfangreichen Informationen über die Landeshauptstadt Schwerin hervorgetreten, begann die Verlegerin Gisela Pekrul nun eine neue Reihe. Im Zentrum stehen die Abbildungen von historischen Handwerkszeichen, Zunftsymbolen und Berufswappen, in diesem ersten Teil aus den Berufsgruppen des Bau- und Ausbaugewerbes. Eine ungemein zeitaufwändige Arbeit war dafür vonnöten. Jedes einzelne Gewerk hat zwar nicht unzählige, aber doch oft viele verschiedene Zunftzeichen, insgesamt 260 befinden sich auf der ersten DVD-ROM. Da für die Berufe Naturwerksteinmechaniker, Betonstein- und Stahlbetonbauer, Gerüstbauer, Kanalbauer, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer. Trockenbaumonteur, Bauwerksabdichter, Holz- und Bautenschützer, Fliesen- Platten- und Mosaikleger, Estrichleger, Bodenleger und Baugeräteführer kein altes Zeichen existiert, wurde kurzerhand ein neues entwickelt. Neben den Abbildungen gibt es auf der DVD-ROM Informationen zur Geschichte der Berufe und Listen mit alten Berufsbezeichnungen. Dies scheint mir ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung alter Handwerkstraditionen zu sein. Für Anfragen zu den aktuellen Handwerkszeichen, die größtenteils als Marken geschützt sind und deshalb nicht veröffentlicht werden dürfen, sind die Internetadressen der entsprechenden Bundes- und Landesverbände aufgelistet.

Alle Zeichen sind im hochauflösenden JPG- und PNG-Format dargestellt, viele zusätzlich in Vektorgrafik-Formaten, so dass sie für den professionellen Einsatz in jeder Größe und in allen Betriebssystemen verwendet werden können. Wo es den Autoren sinnvoll erschien, sind sie auch plotbar angelegt und können als Vorlagen zur Anfertigung von Metallschildern, für Grabsteine u. Ä. genutzt werden. Einen bedeutenden Anteil an ihrer Darstellung hat der Mitautor Ernst Franta aus Lam im Bayerischen Wald. Der Grafikdesigner und langjährige Eigentümer eines Grafikstudios und einer Druckerei erledigte mit großem Aufwand alle grafischen Arbeiten in hervorragender Qualität. Zeichen aus der Sammlung seines längst verstorbenen Großvaters hat er ebenfalls mit eingebracht. Zusätzlich können interessant gestaltete Poster mit den Handwerkszeichen, Zunftzeichen und Innungswappen sowie historische Handwerksbilder erworben werden. Diese Praktikabilität ist eines der Markenzeichen des Verlags. Wie für ihn auch selbstverständlich, sind die Zeichen und die Informationen dazu bis hin zu juristischen Fragen der Nachnutzung sorgfältig recherchiert.

Um auf den Glücksbringer zurück zu kommen: Schwerin hatte um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert derer drei, 1949 waren es fünf, im Festumzug zur 850-Jahrfeier 2010 marschierten zwölf Schornsteinfeger unter dem Zeichen ihres Bundesverbandes mit. So gibt es bei jedem anderen der aufgeführten Handwerke stets auch entsprechende Informationen und Bilder aus der Landeshauptstadt.

Im Plan ist die Fortsetzung des Vorhabens mit den Teilen Elektro- und Metallgewerbe, Holzgewerbe, Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe, Lebensmittelgewerbe, Gesundheits-, Körperpflege-, chemisches und Reinigungsgewerbe, Glas-, Papier-, keramisches und sonstiges Gewerbe.

Pekrul, Gisela und Ernst Franta: Handwerks-, Innungs- und historische Zunftzeichen Teil 1: Bau- und Ausbaugewerke. ISBN: 978-3-931646-42-4.

Zu beziehen über den Verlag: EDITION digital Godern, Tel. 03860-505788 oder über den Buchhandel.


25.5.2010:
Im Schuppen entstanden die weltweit ersten Jagdflugzeuge

Für Liebhaber Schwerins: Ein informativer und vergnüglicher Streifzug durch die Stadt mit historischen Ansichtskarten in einem modernen Medium – jetzt mit einem 3. Teil

Die Idee ist so einfach wie grandios: Eine Sammlung von rund tausend Ansichtskarten aus Schwerin auf drei CD-ROM’s, aus älteren und jüngeren Zeiten. Dazu auf mehreren tausend Seiten Informationen zu dem, was man sich auf den Karten ansehen kann: Straßen und Winkel, Plätze und Häuser, Ereignisse, Familien, Schulklassen, Hochzeitsgesellschaften, Soldaten bei der Ausbildung, Flugzeuge im Gefecht. Informationen auch zu dem, was man nicht sieht: Die Geschichte von Häusern, ihren Erbauern, Bewohnern und Firmen, von Straßen, Plätzen und ihren Namen. Die Ansichtskarten erzählen auf besondere Weise vom Leben, mit den Ansichten auf den Karten und mit den Texten der Absender dazu. Erlebnisse, Grüße, Mitteilungen von Geburt und Tod. Aus Friedens- und aus Kriegszeiten. Bunte Bilder der Zeit. Was Menschen sich so dachten und für Andere als mitteilenswert ansahen.

Zusätzlich gibt der Verlag, vom Standort des damaligen Fotografen, einen heutigen Blick auf das Motiv von damals. Viele Vergleiche sind so möglich, nicht allein zwischen der Stadt damals und der Stadt heute.

Gisela Pekrul und Dr. Manfred Krieck legen jetzt auf einer CD-ROM im Verlag EDITION digital den dritten Teil ihrer Sammlung über Schweriner Leben zwischen 1886 und 1950 vor. Während die erste CD-ROM die Altstadt zum Gegenstand hatte, die zweite das Schloss und die Gegend rundherum, werden nun in einer dritten CD-ROM 16 weitere Ortsteile auf 300 Ansichtskarten und mit Informationstexten präsentiert. Sie betreffen vornehmlich Stadterweiterungen und die Eingemeindungen seit 1888: Werdervorstadt und Schelfwerder, Lewenberg und Sachsenberg mit Ziegelsee, Großer Dreesch mit der Landes-, Gewerbe- und Industrieausstellung von 1911, Gartenstadt und Ostorf, Lankow, Weststadt, Krebsförden, Wüstmark, Stern Buchholz, Görries, Friedrichsthal, Neumühle, Warnitz, Wickendorf, Medewege, Zippendorf sowie schließlich Mueß mit den Inseln Kaninchen- und Ziegelwerder. Die Karten enthalten oft überraschende Ansichten und Texte, zur Geschichte und Gegenwart, sie verweisen mit einem Augenzwinkern manchmal auch auf Kleinigkeiten wie z. B. dass der Wirt von Westphals Gaststätte (heute Lindengarten) 1949 ein Heinrich Wucherpfennig war.

Einen großen Umfang im Bildteil nimmt u. a. die Landes-, Gewerbe- und Industrieausstellung von 1911 auf dem Großen Dreesch ein. Extra dafür, erfahren wir, wurde ein zeitweiliger Eisen- und Straßenbahnanschluss geschaffen. Das Militär gab den Übungsplatz am Faulen See für die Einrichtung eines großen Vergnügungsparks frei. All das und noch viel mehr Informationen gibt es zu den vielen Bildern, auf denen dann zahlreiche überraschende Projekte und Ereignisse zu sehen sind, darunter die Derwischgruppe aus Ägypten und Sudan.

Wir finden verschiedene Ansichten vom berühmten, aber schon lange nicht mehr existierenden Püsserkrug in der Gartenstadt, von einer einfachen Bauernfamilie auf der Insel Ziegelwerder, von Ruderregatten auf dem Medeweger See, von den Fokkerwerken in der Bornhövedstraße, wo seit 1913 Flugzeuge für die deutsche Luftflotte im Ersten Weltkrieg produziert wurden, eine Karte darunter über einen Luftkampf, den die Fokker-Maschine selbstverständlich gewinnt. Wir sehen den Zippendorfer Strand unterm Hakenkreuz, Soldaten in Stern Buchholz bei der Übung und beim Essenfassen, wir sehen und können lesen: Die Karte eines polnischen Kriegsgefangenen aus dem Gefangenenlager Stalag II E auf dem Großen Dreesch an eine Frau in Polen, beeindruckende Bilder von amerikanischen Panzern im Mai 1945 in Schwerin, von der Verbrüderung zwischen amerikanischen und sowjetischen Soldaten an der Demarkationslinie an der Stör.

Die CD-ROM besitzt viele Zusatzfunktionen. Unter der Rubrik „Interessantes“ erfährt man z. B. mit dem Ort verbundene Sagen. Und mit den Postkarten kann man kreativ weiter arbeiten, sich z. B. einen Kalender erstellen oder die Ansichtskarte in einer E-Mail mit eigenem Text verwenden. Die ganze CD-ROM-Reihe bietet Möglichkeiten, wie sie kein Buch oder Bildband geben kann.

Die umfangreiche Sammlung wurde auch beim dritten Teil auf eine einzige CD-ROM gebracht. Wer alle drei Teile auf einmal kauft, erhält einen Sonderpreis.

Pekrul, Gisela und Manfred Krieck: Schwerin auf historischen Ansichtskarten. Teil 3: Stadterweiterungen nach 1884. Hrsg. von Gisela Pekrul. ISBN: 978-3-931646-39-4.

Zu beziehen über den Verlag: EDITION digital Godern, Tel. 03860-505788 oder über den Buchhandel.


11.11.2009:
Anna Willgohs auf der Siegessäule

Ein zweiter Teil für Liebhaber Schwerins: Historische Ansichtskarten und viele Informationen über das Schloss und die Gegend rundherum auf einer CD-ROM

Erst wenige Monate ist es her, da brachte der Verlag EDITION digital eine Sammlung von alten Ansichtskarten über Schwerin heraus, in den Grenzen von 1884, mit Altstadt, Schelfstadt, Paulsstadt und Feldstadt, dazu auf mehr als 1000 Seiten Informationen zu dem, was man sich auf den Karten ansehen kann: Straßen und Winkel, Plätze und Häuser, Bauherrn und Bewohner, Ereignisse, Familien, Schulklassen, Hochzeitsgesellschaften.

Nun liegt ein zweiter Teil mit historischen Ansichtskarten vor, diesmal über das Schloss und seine Bewohner und Gäste, über den Alten Garten und sein Umfeld, über den Schlossgarten und die Schlossgartenallee. Und wieder erfahren wir eine sicht- und lesbare Bereicherung unseres Wissens über Schwerin und sein Schloss. Vor 100 Jahren besaß es noch den prächtigen Goldenen Saal. Jetzt können wir ihn wenigstens auf der Postkarte bewundern. Verschwundenes, Umgearbeitetes, Neues (wenn es denn älter als 50 Jahre ist) – all das präsentiert der zweite Teil nun über das Schloss und seine Umgebung. Selbst eine Erfindung: Während im ersten Teil dieser Schwerin-Reihe das Luftschiff „Graf Zeppelin“ auf einer Karte von 1930 über der Paulskirche zu sehen ist, was seinerzeit Realität war, finden wir jetzt im zweiten Teil eine Karte, auf der das Luftschiff „Obotrit“ 1920 über dem Alten Garten schwebt. Nachforschungen ergaben: Diese Karte zeigt eine Fiktion. Aber wenigstens eine schöne Fantasie wollen wir dem Kartenmacher bescheinigen. Manch schöne interessante Nebensächlichkeit erfahren wir zudem. Über die Siegessäule lesen wir im Text: Eingeweihte Schweriner sagten: „Dor baben steiht Anna Willgohs.“ Damit meinten sie die Figur der Megalopolis auf der Säule. Ihrem Schöpfer, dem Bildhauer Gustav Willgohs, soll seine Tochter Anna dafür Modell gestanden haben. Und vor der Siegessäule und auf der Schlossbrücke paradierten im Juni 1945 schottische Militärs, natürlich im Schottenrock.

Eine Fundgrube ist die CD auch für Vereine, Firmen und Einrichtungen. Die Gaststätte „Einheit“ in der Schlossgartenallee zum Beispiel entstand vor 130 Jahren als Sommerrestaurant unter dem Namen Alexandrinenhöhe, hieß 50 Jahre später Ceciliengarten und bot ihren Gästen Künstlerkonzerte. Das und mehr erfahren wir zur Ansichtskarte mit Fotos von 1900 darauf. In der Villa Hammerstein in der Weinbergstraße 1 war einst eine berühmte private Nervenklinik, ihr berühmtester Patient: Albert Einstein.

Zu all den Informationen erhalten wir noch einen ganz besonderen Geschichtsblick: Von etlichen Ansichtskarten den Text der Rückseite. Was Menschen damals einander so mitteilten und wir heute nun auch erfahren, Erlebnisse, Grüße, Mitteilungen von Geburt und Tod. Und Ahnungslosigkeit: 1937 schreibt ein Sohn seinen Eltern nach München vom „fabelhaften Quartier“ in Schwerin und dass sie hier ständig „in Alarmbereitschaft“ seien...

Das elektronische Medium erlaubt uns, Bilder und Texte von der CD zu drucken, zu kopieren und woanders zu speichern, eigene Notizen und Bilder einzufügen, Ansichtskarten von früher mit unsern Grüßen von heute per E-Mail zu verschicken. Zahlreiche Hyperlinks führen zu Kurzbiografien der im Text genannten Persönlichkeiten, zu Sagen und Anekdoten. Bei weiterem Nachfragebedarf bringt uns der Doppelklick auf einen Begriff zur entsprechenden Stelle in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.

Die Ansichtskarten selber finden wir mit Hilfe eines ausführlichen Inhaltsverzeichnisses oder durch die Volltextsuche oder den Link auf den Stadtplan. Die Ansichtskarten kann man auch als vergrößertes Foto oder in höherer Auflösung über den Online-Shop des Verlages erwerben.

Das schöne (Weihnachts)Geschenk ist den beiden ungemein fleißigen Autoren Gisela Pekrul und Manfred Krieck zu danken, ebenso der Sammelleidenschaft von Andreas Bendlin und Gisela Pekrul. Manche Karte hat eine halbe Weltreise hinter sich, wenn sie z. B. aus den USA „zurück kehrte“. Und im nächsten Jahr soll Teil 3 erscheinen, über die Erweiterungen der Stadt nach 1884. Wer sich mit Material daran beteiligen mag, ist, so heißt es im Verlag, willkommen. Urteile, Anregungen, Kritik und Lob kann man direkt aus dem Projekt heraus geben und die Notiz mittels Klick auf die rechte Maustaste per E-mail versenden.

Pekrul, Gisela und Manfred Krieck: Schwerin auf historischen Ansichtskarten. Teil 2: Schloss und Umgebung. Hrsg. von Gisela Pekrul. ISBN: 978-3-931646-37-0.

Zu beziehen über den Verlag: EDITION digital Godern, Tel. 03860-505788 oder über den Buchhandel.


8.6.2009:
Graf Zeppelin über Schwerin

Für Liebhaber Schwerins: Ein vergnüglicher und informativer Stadtbummel mit historischen Ansichtskarten in einem modernen Medium

Die Idee, so einfach wie grandios: Eine Sammlung von Ansichtskarten aus Schwerin, über 360 an der Zahl, aus älteren und jüngeren Zeiten. Dazu auf mehr als 1000 Seiten Informationen zu dem, was man sich auf den Karten ansehen kann: Straßen und Winkel, Plätze und Häuser, Ereignisse, Familien, Schulklassen, Hochzeitsgesellschaften. Informationen auch zu dem, was man nicht sieht: Die Geschichte von Häusern, ihren Erbauern, Bewohnern und Firmen, von Straßen, Plätzen und ihren Namen – der Marienplatz zum Beispiel, er hieß einst: Die Vorstadt, Kuhhof, Platz vor dem Armenfriedhof, Platz vor dem Mühlentor, Marienplatz, Adolf-Hitler-Platz, Leninplatz. Zu all den Informationen erhalten wir noch einen ganz besonderen Geschichtsblick: Von 250 Ansichtskarten den Text der Rückseite. Was Menschen damals einander so mitteilten, und wir heute nun auch erfahren, Erlebnisse, Grüße, Mitteilungen von Geburt und Tod. Aus Friedens- und aus Kriegszeiten. Und endlich, vom Standort des damaligen Fotografen, ein heutiger Blick auf das Motiv von damals. Viele Vergleiche sind so möglich, nicht allein zwischen der Stadt damals und der Stadt heute. Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ über Schwerin, von der Paulskirche aus fotografiert, auf einer Karte von 1930. Dazu die Information: Es war beinahe so dick wie ein Zehngeschosser vom Großen Dreesch hoch ist und länger als ein Fußballstadion, und die 50 Mann Besatzung konnten 20 Passagiere befördern.

Das Ganze wird uns mit einem elektronischen Medium zur Verfügung gestellt, auf einer CD. So können wir - mit einem Klick - durch Computer und Internet alle Möglichkeiten nutzen, die uns das moderne Medium bietet: Bilder und Texte von der CD drucken, kopieren und woanders speichern, eigene Notizen und Bilder einfügen, Ansichtskarten von früher mit unsern Grüßen von heute per E-Mail verschicken. Zahlreiche Hyperlinks führen zu Kurzbiografien der im Text genannten Persönlichkeiten und zu Sagen und Anekdoten. Bei weiterem Nachfragebedarf bringt uns der Doppelklick auf einen Begriff zur entsprechenden Stelle in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.

Die Ansichtskarten selber finden wir mit Hilfe eines ausführlichen Inhaltsverzeichnisses oder durch die Volltextsuche oder den Link auf den Stadtplan. Informationen und aktuelles Foto sind als Popups angelegt, so dass wir sie um die Ansichtskarte gruppieren können. Diese Karten kann man auch als vergrößertes Foto oder in höherer Auflösung über den Online-Shop des Verlages erwerben.

Wer Schwerin mag und gern seinen Straßen und Winkeln, Plätzen, Häusern und Menschen nachforscht, dem zeigt sich die Stadt in dieser Publikation in ungewohntem Gewand und mit interessanten Einblicken. Die beiden Autoren und insbesondere die Herausgeberin haben für die Liebhaber der Stadt Herausragendes geleistet. Der jüngst erschienene erste Teil mit Altstadt, Schelfstadt, Paulsstadt und Feldstadt macht neugierig auch auf die nächsten beiden Folgen.

Pekrul, Gisela und Manfred Krieck: Schwerin auf historischen Ansichtskarten. Teil 1: Schwerin in den Grenzen von 1884. Hrsg. von Gisela Pekrul. ISBN: 978-3-931646-34-9.

Zu beziehen über den Verlag: EDITION digital Godern, Tel. 03860-505788 oder über den Buchhandel.

Startseite von EDITION digital